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Bring mehr Farbe in dein Leben

Du willst schon lange dein Zuhause neu streichen?
Bist dir aber nicht sicher, ob du das als Laie gut hinkriegst, möchtest es aber trotzdem versuchen?
Mit unserem Knowhow kannst du deine Wohnträume bald selbst wahr werden lassen. Hier findest du nützliches Wissen, Tipps und Tricks rund um das Thema Malerbedarf, so wirst auch du zum Profi.


    Gute Vorbereitung ist die halbe Miete
    Wichtig ist, dafür genug Zeit einzuplanen, die Vorbereitung
    nimmt oft mehr Zeit in Anspruch als das Streichen selbst.

  • Zunächst sollten die Wände abgemessen werden,
    um zu berechnen, wie viel Farbe benötigt wird.

  • Anschliessend sollte die passende Farbe
    und die dazu geeigneten Pinsel und Farbroller gewählt werden.

  • Dann werden die Wände vorbereitet.
    Die Flächen, die nicht bemalt werden, werden geschützt
    und die Kanten sauber abgeklebt .

  • Vergewissere dich vor dem Streichen, dass Löcher und Risse repariert sind,
    um ein möglichst ebenmässiges Ergebnis zu erzielen.

  • Zum Schluss achte darauf, dass du entsprechend gekleidet bist.
    Du wirst ganz bestimmt auch Farbe abbekommen
    und da wäre es ja schade, wenn die Lieblingshose Schaden nimmt.

  • Und schon kann das Streichen beginnen.
    Unterschiede Farbsorten, Lacke, Lasuren
  • Farbsorten
    Sie werden unterteilt in Dispersionsfarben, Latexfarben und mineralische Farben. Dispersionsfarben sind auf Grund ihrer zähflüssigen Masse leicht zu verarbeiten.

    Latexfarben zählen streng genommen zu den Dispersionsfarben, jedoch verfügen sie über eine besonders hohe Reinigungsfähigkeit und eigenen sich daher für hoch beanspruchte Oberflächen.

    Silikon und Kalkfarben zählen zu den mineralischen Farben. Sie sind alkalisch und höchst wasserdampfdurchlässig und erschweren damit den Befall mit Schimmel und Schmutz. Nicht ganz leicht in der Verarbeitung.

  • Lackarten
    Verfügen über einen höheren Bindemittelgehalt als Farben. Deswegen bilden sie eine geschlossene Oberflächenschicht und schützen so, besonders gut vor Verschleiss und Abnutzung. Sie eignen sich für viele Oberflächenarten wie Holz, Metall, Kunststoff oder mineralisches Material

    Lacke werden unterteilt in Natur- und Kunstharzlacke. Vorteil von Naturharzlacken ist, dass sie aus rein pflanzlichen Rohstoffen hergestellt werden und dass, bei der Produktion auf Erdöl verzichtet wird. Je nach Art des Lösemittels wird zwischen Dispersionslacken (auf Wasserbasis) und lösemittelhaltigen Lacken unterschieden.

  • Lasuren
    Lasuren sind in verschiedenen Varianten von transparent bis leicht färbend erhältlich.
    Je öfter mit einer Lasur nachgestrichen wird, desto farbintensiver wird das Ergebnis.
    Auf Grund ihrer dünnen Beschichtung müssen Lasuren im Aussenbereich regelmässig erneuert werden.

    Zwar eigenen sich Lasuren für viele Untergründe, werden aber wegen ihrer durchdringenden Eigenschaft hauptsächlich als Beton- und Holzlasur verwendet.
    Das solltest du beim Kauf von Pinseln wissen
    Borsten
    Es gibt zwei grundlegende Borstenarten, aber grundsätzlich kann gesagt werden:
    Je grober die Form der Haare, desto mehr Farbe kann aufgenommen werden.

  • Naturborsten
    Meist von Wild- oder Hausschweinen, nehmen Farbe sehr gut auf, sind sehr empfindlich gegenüber Chemikalien, besonders schlecht vertragen sie sich mit Laugen
  • Kunstborsten
    Meist aus Polyester, Nylon oder Perlon , für einen besonders feinen Farbauftrag und eine schöne, ebenmässige Oberfläche Ideal als Lackierpinsel mit Polyurethanlack oder wasserverdünnbaren (Acryl-)Lacken, unempfindlich gegenüber Laugen und Chemikalien
  • Chinaborsten
    Naturborsten vom Chinaschwein, für lösemittelhaltige Lacke und Dispersionsfarben, robust und langlebig

    Pinseleinigung
    Pinsel sollten nach Verwendung immer sofort gereinigt werden.
    Nach der Reinigung sollte man den Pinsel wieder in seine ursprüngliche Form bringen und anschliessend liegend trocknen lassen.
    Wasserverdünnbare Farben/Lacke mit kaltem Wasser und Seife reinigen. Lösemittelhaltige Farben/Lacke mit Pinselreiniger oder dem entsprechenden Lösemittel reinigen und anschliessend mit Seife und Wasser nachspülen
  • Hier gelangst du zu unserem Pinselreinigungs-Tutorial
    Pinselsorten
  • Flachpinsel
    Für flächige Arbeiten, zum Lasieren und Lackieren.
    Flachpinsel sind in Grössen von 2,5 bis 10 cm Breite erhältlich . Meist mit Naturborsten oder Kunststoffborsten.
  • Fassadenstreicher
    Für Fassaden und grössere Flächen.
    Fassadenstreicher sind in Grössen von 5 cm und 7,5 cm Breite erhältlich. Meist mit Naturborsten oder Kunststoffborsten.
  • Heizkörperpinsel
    Für schwer erreichbare Regionen im Raum ideal.
    Flachpinsel sind in Grössen von 2,5 bis 10 cm Breite erhältlich. Meist mit Naturborsten und abgewinkeltem Bürstenkopf.
  • Plattpinsel
    Ähnlich wie ein Heizkörperpinsel, auch mit gekröpftem Bürstenkopf.
    Jedoch schmaler und noch enger mit Borsten besetzt. Er eignet sich hervorragend für Ausbesserungsarbeiten an schwer zugänglichen Stellen.
  • Ringpinsel
    Für alle Holzarbeiten und alltäglichen Lackierarbeiten.
    Ringpinsel sind mit Bürstenkopf-Durchmessern von 2 bis 6 cm erhältlich. Dieser Pinsel kann Farbe sehr gut aufnehmen und homogen abgeben, für einen gleichmässigen Farbauftrag.
  • Flächenstreicher
    Flächenstreicher kommen auf grossen Flächen zum Einsatz. Meist mit Naturborsten oder Kunststoffborsten.
  • Lasurpinsel
    Speziell für das Auftragen von Lasuren und leicht löslichen Substanzen ausgelegt.
    Längere Borsten als die von Lackpinseln, um eine plane und samtene Lasierung zu erzielen Mix aus weichen und mittelstarken Synthetikborsten.
  • Fensterpinsel
    Erleichtert das präzise Arbeiten an Fensterrahmen und erlaubt einen sauberen Pinselstrich Schräg zugeschnittener Bürstenkopf.
    Das solltest du beim Kauf von Farbrollern wissen
    Wichtig ist, dass du dich je nach Grösse der zu streichenden Fläche für einen passenden Farbroller entscheidest. Sind es nur kleine, schmale Bereiche, dann reicht ein kleiner Farbroller. Bei Wänden und Decken solltest du unbedingt einen grossen Farbroller kaufen.

    Es gibt auch spezielle Farbroller für Ecken, welche auf der Seite eine Abdeckplatte haben damit man nicht die andere Wand bestreicht. Hohe Wände oder gar Decken sind dank einem Farbroller mit Teleskopstange auch keine unlösbare Aufgabe mehr.

    Reinigung
    Nach dem Streichen mit einem Farbroller muss dieser am besten so schnell wie möglich gereinigt werden.

    Farben und Lacke auf Wasserbasis:
    Der Farbroller kann einfach unter fliessendem Wasser ausgespült werden und anschliessen mit einem Küchenpapier oder Tuch ausgedrückt werden.

    Lösemittehaltige Farben und Lacke:
    Hierfür benötigt man ein Lösungsmittel. Gib in ein ausreichend grosses Gefäss etwas Lösemittel hinein. Reinige dann die Farbrolle in der Lösung. Anschliessend sollte man die Farbrolle nochmals mit Wasser ausspülen und mit etwas Küchenpapier abtrocknen.

    Der Farbroller muss nun noch trocken – hängend oder liegend. Am besten legst du etwas Zeitungspapier daunter.
    Hier gelangst du zu unserem Farbrollenreinigungs-Tutorial
    Farbwalzenarten
    Je nachdem, was und mit welcher Art von Farbe du streichst, ist ein anderes Material als Bezug für die Farbwalze zu empfehlen.

  • Lammfell
    Eignet sich für alle Farbsorten
    Besonders langlebig, perfekter Farbauftrag
    Zählt zu den hochwertigsten und auch teuersten Farbrollern
  • Polyamid langflorig
    Eignet sich hervorragend für Wand- und Fassadenfarben
    Besonders für rauen und strukturierten Untergrund
    Ideal für Latexfarben und Dispersionsfarben
  • Polyamid kurzflorig
    Ideal für Latexfarben und Dispersionsfarben
    Für eher glatt oder leicht strukturierte Untergründe
    Für Wände und Tapeten mit leichter Struktur
  • Polyacryl langflorig
    Eignet sich für alle Farbsorten
    Ideal für Wand- und Fassadenfarben
    Besonders für rauen und strukturierten Untergrund
  • Polyacryl kurzflorig
    Ideal für Latexfarben und Dispersionsfarben
    Für eher glatt-, oder leicht strukturierte Untergründe
    Für Wände und Tapeten mit leichter Struktur
  • Velours und Nylon
    Für lösemittelhaltige Lacke und Farben
    Robust gegen Chemikalien
  • Filt
    Ideal für Arbeiten mit wasserlöslichen Farben und Lacken
  • Mikrofaser
    Vorwiegend für flüssige Anstriche wie Lasuren, Sanierlösungen oder Tiefgründe
  • Schaumstoff
    Für leicht wasserlösliche oder leicht lösemittelhaltige Lacke
    So findest du das ideale Klebeband
  • Papier
    Nachhaltiges Trägermaterial, je nach Verarbeitung dehnfähig, kann reissen, leicht abrollbar, lässt sich gut beschriften und bedrucken, eignet sich optimal für Malerarbeiten
  • Panzerband oder Panzertape
    Spezielles Gewebeband, stabil, beständig, hitzebeständig, wasserabweisend, reissfest, robust, hohe Klebkraft
  • Duct Tape
    Universalklebeband, Panzerband oder Industrieklebeband, stabil, beständig, hitzebeständig, wasserabweisend, reissfest, robust, hohe Klebkraft
  • PVC
    Besonders widerstandsfähig, flexibel sowie reissfest, lässt sich dank des Naturkautschukklebers leise und gleichmässig abrollen. Da es gut bedruckbar ist, kommt es häufig bei individuell bedruckten Klebebändern zum Einsatz
  • PP
    Hohe Reissfestigkeit, je nach verwendetem Kleber lässt es sich ähnlich leise Abrollen wie PVC-Band

    So schützt du deine Böden ideal
  • Abdeckfolie
    Besteht aus Kunststoff und hat die Eigenschaft, dass sie sehr leicht ist und aufgrund ihrer Ausmasse grosse Flächen einfach und schnell abdecken kann. Sie lässt sich ohne Weiteres mit Klebeband fixieren und ist je nach Bedarf in vielen verschiedenen Grössen erhältlich. Bei normaler Verschmutzung ist die Folie im Anschluss an die Arbeiten unkompliziert über den normalen Verpackungsmüll zu entsorgen.
  • Abdeckplane
    Besteht aus Kunststoff in einer bestimmten Dicke und verfügt je nach Grösse über ein bemerkenswertes Gewicht. Dadurch lässt sie sich nicht so leicht handhaben wie eine Abdeckfolie. Dafür fliegt sie kaum und ist besonders gut einsetzbar, wenn ein stabiler Schutz benötigt wird, der dennoch einigermassen flexibel ist. Ausserdem können Abdeckplanen immer wieder verwendet werden und sind sehr langlebig.
  • Abdeckpapier
    Ist saugfähig, aber nicht reissfest und ebenso wie die dünnen Abdeckfolien vor allem für den Einmal-Gebrauch geeignet. Für den Zweck des Schutzes von Böden und Wänden wird es oft aus Recycling-Materialien hergestellt. Jedes Material hat seine eigenen Vorzüge.
  • Malervlies
    Durch die Dicke ist Abdeckvlies besonders schützend für die Böden. Saugt Farbkleckse auf, ist sehr reissfest und schalldämmend beim Arbeiten. Abdeckvlies ist wiederverwendbar und somit eine ökologischere Wahl als Einwegabdeckfolien. Ausserdem sind Abdeckvliese mit einer Zusätzlichen rutschfesten PE-Folie ausgestattet, welche auch Farbundurchlässig ist.

Wir hoffen, dass unsere Ratschläge für rote Wände statt rote Köpfe sorgen und dass dein Zuhause bald ein wenig bunter wird. Falls weitere Fragen bestehen, kannst du uns gerne via Kontaktformular kontaktieren oder wende dich direkt an service@frankenspalter.ch

Funfact: Lila war einst eine der teuersten Farben der Welt.
Violette Farbe wurde aus Muscheln hergestellt. Für ein Pfund violettes Pigment mussten bis zu 4 Millionen Muscheln verarbeitet werden.
Das machte die Farbe so teuer, dass sie nur für Gemälde von Kaisern und Königen verwendet wurde,
und selbst dann nur für kleine Details wie den Rand von Gewändern.